Traditionelle Ökumenische Pfingstandacht auf der Großen Grube am Pfingstmontag mit rund 200 Besuchern

Nachdem in den letzten Jahren das Wetter am Pfingstmontag oft sehr wechselhaft war und manches Mal plötzliche Wolkenbrüche die Gottesdienstbesucher überraschten, war in diesem Jahr herrlicher Sonnenschein. Dazu hatte der Upländer Gebirgsverein wieder liebevoll und tatkräftig Organisation und Bewirtung übernommen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt! Ganz herzlichen Dank dafür! Die Schützenblaskapelle unter der Leitung von Jens Vogel sorgte für die musikalische Gestaltung. Dazu fanden rund 200 Besucher den Weg auf die "Große Grube", wie Rudi Horstmann vom UGV mitteilte. Sie hörten vom Pfingstgeist als Mut machendem Atem Gottes in der Schöpfung. Viele Menschen, stellten Gemeindereferentin Angelika Schneider und Pfarrer Christian Röhling fest, seien aber im Betrieb ihres Lebens atemlos geworden und kämen kaum zur Ruhe. Auszeiten zu nehmen, dem Rhythmus von Herz und Lunge mit jedem Atemzug nachzuspüren, sei oft geraten, aber dazu sei oft gar keine Zeit. Der Pfingstgeist helfe, im hier und jetzt geistesgegenwärtig zu sein, alle Aufgaben, Schritt für Schritt zu tun. Verstärkt wurden die beiden Geistlichen vom katholischen Urlauberseelsorger Pfarrer i.R. Johannes Klocke. Die Schriftlesung übernahm in englischer Sprache ein amerikanischer Gast: Reverend Gary A Schnable. Zu Gast war er mit seiner Familie bei der Familie Schirmack. Denn Joe Max hatte in Jahrgangsstufe 11 ein Auslandsjahr bei der Familie Schnable in Texas verlebt. Er brachte die Vielfalt der Sprachen zum Ausdruck, in denen der christliche Glaube gelebt und weitergegeben wird. "Denn sie konnten einander verstehen, ein jeder in seiner Sprache." (Apostelgeschichte 2,6)

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